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Lauterbach 2 verliert klar gegen SV Alsfeld 2
Mit vielen Ausfällen kaum Chancen beim Favoriten

Wie zu erwarten gab es eine verdiente 2,5 – 5,5 Niederlage für die SVG lauterbach 2 gegen die 2. Mannschaft des SV Alsfeld in der Bezirksoberliga. Lauterbach war schon mit einem Mann weniger angereist, da der Spieler an Brett 2 krankheitsbedingt absagen musste. Spitzenmann Roland Zorn steht zudem nicht emhr zur Verfügung, weil er sich als Ersatzspieler in der ersten Mannschaft festgespielt hat – Lauterbach 2 zahlt hier einen tgribut zum erhofften Klassenerhalt der ersten Mannschaft.
Vom Papier her waren die Alsfelder fast an allen Brettern stärker einzuschätzen. Trotzdem war es teilweise sehr spannend. An Brett 4 hatte es Heinz-Hermann Reese mit Friedrich Heinz zu tun und spielte mit den schwarzen Steinen die Caro-Kann-Eröffnung. Sehr schnell hatte er sich aber vergaloppiert und musste nach knapp einer Stunde aufgeben. An Brett 8 war zur gleichen Zeit eine undurchsichtige Stellung entstanden. Fabian Buchholz tauschte seinen Turm gegen zwei Leichtfiguren und nutzte dann eine Unachtsamkeit des Gegners Anton Antoniadi zum Gewinn und holte den ersten Punkt für Lauterbach. Es tat sich lange Zeit nichts, bevor die Alsfelder dann nach 3 Stunden die Begegnung zu ihren Gunsten entscheiden konnten. An Brett 3 hatte sich Stephan Krist gegen Wolf-Dieter Weißbeck eine gute Ausgangsposition für das Endspiel geschaffen und seine Figuren am Königsflügel versammelt. Übermütig opferte er seinen Springer, in dem Glauben seinen Gegner matt setzen zu können. Ein Zwischenschach holte ihn auf den Boden der Tatsachen zurück und mit einer Leichtfigur weniger musste er alsbald aufgeben. Ähnlich ging es Friedrich Praetz, der sich auf Grund seiner guten Eröffnungskenntnisse gegen Gerd Paschke an Brett 5 einen Stellungsvorteil erkämpft hatte. Doch Paschke behielt die Nerven, spielte sich frei und ging ebenfalls mit einer Leichtfigur mehr ins Endspiel, welches er dann für sich entscheiden konnte. Ingrid Stier sah sich an Brett 7 gegen Marc Lerch im Endspiel einem nach vorne drängenden Freibauern gegenüber. Geschickt lenkte sie die gegnerischen Figuren so, dass dieser keine Möglichkeit hatte, die Grundlinie zu erreichen und sich in eine Dame zu verwandeln. Endlich vergriff sich Lerch und die Lauterbacher Spielerin gewann den feindlichen Bauern und wickelte zum Remis ab, eben auch der Sieg für Alsfeld, das da schon 4,5 zuähler auf seinem Konto hatte.
Die letzten beiden Bretter waren noch heiß umkämpft. An Brett 1 brachte Armin Hardt gegen Fritz Schweissgut einen Bauern am Königsflügel bedrohlich weit nach vorne. Der Alsfelder wehrte ab, doch dann kam der König nicht mehr schnell genug auf die andere Seite, um dort auszuhelfen. So war die Partie für den Lauterbacher gewonnen. An Brett 6 hatte Jörg Kiepe zwar einen Turm eingebüßt, aber dafür einen Läufer und einen Bauern ergattert. Der Bauer näherte sich auch gefährlich der Grundlinie, aber Jens Schweisgut löste diese Gefahr auf und konnte dann seinen Materialvorteil geltend machen.
So endete das „Derby“ 5,5 zu 2,5 für Alsfeld. Lauterbach bleibt aber auf dem 7. Platz, da die Tabellen-Nachbarn sich die Punkte wegnahmen. Im nächsten Spiel gegen Burghaun ergibt sich die Gelegenheit, den 7. Platz und damit den Klassenerhalt zu sichern.

Bezirksoberliga Bezirk 2: Runde 7
SV Alsfeld 2        -              SVG Lauterbach 2       ....................................................    5,5:2,5
SC Fulda 3           -              SC Ehrenberg 1             .................................................   2,5:5,5
SC Rotenburg 1                -              SC Langenbieber 2        .....................................  7:1
SK Turm Bad Hersfeld 2                -              SVG "Landeck" Schenklengsfeld 1          2,5:5,5
SC Ehrenberg 2                -              SG Springer Burghaun 1          ........................     2,5:5,5

Tabelle
1             SC Ehrenberg 1                                                       12           42.5
2             SVG "Landeck" Schenklengsfeld 1                          10           30.5
3             SV Alsfeld 2                                                              9             32.0
4             SC Rotenburg 1                                                       8             34.0
5             SK Turm Bad Hersfeld 2                                          8             29.5
6             SC Fulda 3                                                               8             29.0
7             SVG Lauterbach 2                                                    6             26.5
8             SC Langenbieber 2                                                  5             23.5
9             SG Springer Burghaun 1                                         4             20.5
10           SC Ehrenberg 2                                                        0             12.0